Trockenes Kaminholz gestapelt, Brennholz fr Kamin, Freepik Foto: Freepik

Trockenes Kaminholz erkennen: Restfeuchte, Lagerung & Messgeräte

19. Januar 2026

Trockenes Kaminholz ist die wichtigste Voraussetzung für sauberes Heizen, hohe Wärmeleistung und einen langlebigen Kaminofen. Doch wie erkennt man wirklich trockenes Kaminholz? Welche Restfeuchte ist ideal? Und welche Rolle spielen Lagerung und Messgeräte?

In diesem Beitrag erfahren Sie verständlich und praxisnah, woran Sie trockenes Kaminholz erkennen, wie Sie die Restfeuchte richtig messen und welche Fehler Sie vermeiden sollten.

 

Warum trockenes Kaminholz so wichtig ist

Frisch geschlagenes Holz enthält bis zu 50 % Wasser. Wird es zu früh verbrannt, entstehen Rauch, Ruß und unnötige Emissionen. Trockenes Kaminholz dagegen sorgt für:

  • saubere, nahezu rauchfreie Verbrennung
  • höhere Wärmeleistung
  • geringeren Holzverbrauch
  • saubere Kaminscheibe
  • weniger Ablagerungen im Schornstein

➡️ Fazit: Nur trockenes Kaminholz bringt effiziente und sichere Wärme.

 

Welche Restfeuchte gilt als trocken?

Als trockenes Kaminholz gilt Holz mit einer Restfeuchte von unter 20 %. Dieser Wert ist gesetzlich empfohlen und technisch notwendig.
Richtwerte im Überblick:

  • > 25 %: zu feucht, starke Rauchentwicklung
  • 20–25 %: grenzwertig, ineffiziente Verbrennung
  • < 20 %: trocken, optimal für den Kaminofen
  • < 15 %: sehr trocken, hohe Heizleistung

 

Trockenes Kaminholz erkennen – ohne Messgerät

Auch ohne Technik gibt es Hinweise, die auf trockenes Kaminholz hindeuten:

✔️ Optische Merkmale

  • Risse an den Stirnseiten
  • matte, graue Oberfläche
  • gelöste oder teilweise abgefallene Rinde
     

✔️ Klangtest
Zwei Holzscheite gegeneinanderschlagen:

  • heller, klarer Klang → trocken
  • dumpfer Ton → feucht
     

✔️ Gewicht
Trockenes Kaminholz ist deutlich leichter als frisches Holz.

➡️ Diese Methoden geben eine erste Orientierung, ersetzen jedoch keine genaue Messung.

 

Restfeuchte messen: Welche Messgeräte sind sinnvoll?

Ein Holzfeuchtemessgerät ist die zuverlässigste Methode, um trockenes Kaminholz zu erkennen. Die Geräte sind günstig, einfach zu bedienen und sehr genau.

 

So messen Sie richtig:

  1. Holzscheit spalten
  2. Messsonden ins frische Holzinnere stecken
  3. Wert ablesen

❗ Nicht an der Oberfläche messen – diese ist oft trockener als der Kern.

 

Gute Messgeräte erkennen Sie an:

  • Messbereich bis mind. 40 %
  • klare digitale Anzeige
  • zwei Metallsonden

 

Welche Holzarten trocknen wie lange?

Die Trocknungszeit hängt stark von der Holzart ab:

HolzartEmpfohlene Trocknungszeit
Buche1,5–2 Jahre
Eicheca. 2 Jahre
Esche1–1,5 Jahre
Birkeca. 1 Jahr

➡️ Auch hier gilt: Erst die Restfeuchte entscheidet, ob das Kaminholz wirklich trocken ist.

 

Richtige Lagerung: Voraussetzung für trockenes Kaminholz

Selbst gutes Holz kann durch falsche Lagerung wieder Feuchtigkeit aufnehmen.
So lagern Sie Kaminholz richtig:

✔️ luftig und windoffen
✔️ vor Regen geschützt (nur oben abdecken)
✔️ nicht direkt auf dem Boden
✔️ Abstand zur Hauswand
✔️ sonniger Standort
❌ Keller oder geschlossene Räume sind ungeeignet.

 

Häufige Fehler beim Umgang mit Kaminholz

  • Holz zu früh verbrennen
  • feuchtes Holz mit trockenem mischen
  • falsche oder zu dichte Abdeckung
  • Holz direkt an Hauswand oder Boden lagern
  • auf Sicht statt auf Messung vertrauen

Diese Fehler führen dazu, dass Kaminholz nicht trocken genug ist – selbst nach langer Lagerzeit.

 

Trockenes Kaminholz kaufen – worauf achten?

Beim Kauf von Kaminholz sollten Sie darauf achten, dass es:

  • als ofenfertig gekennzeichnet ist
  • eine garantierte Restfeuchte unter 20 % aufweist
  • aus regionaler, nachhaltiger Forstwirtschaft stammt
  • fachgerecht gelagert und geliefert wird

So sparen Sie Zeit, Lagerfläche und vermeiden Fehlkäufe.

 

Fazit: Trockenes Kaminholz erkennen lohnt sich

Ob Lagerung, Messgerät oder Erfahrung – wer den Feuchtegehalt kennt, heizt besser. Trockenes Kaminholz sorgt für:

  • mehr Wärme
  • weniger Rauch
  • geringeren Verbrauch
  • längere Lebensdauer von Ofen & Schornstein

Wer auf Restfeuchte, Lagerung und Qualität achtet, holt das Beste aus seinem Kamin heraus.

 

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